Tauchtauglichkeit

Aus aktuellem Anlass:
Bei einer durchgemachten COVID19 Infektion erlischt eine bestehende TTU!

Hier das entsprechende Zitat aus der Stellungnahme der medizinischen Abteilung des VDST:
„Bei Nachweis von SARS-CoV2 bzw. Diagnose COVID19 erlischt eine vorhandene Tauchtauglichkeit. Die (Wieder-) Erteilung der Tauchtauglichkeit sollte ausschließlich durch einen tauchmedizinisch qualifizierten Arzt erfolgen. Das reine Abklingen der Symptome, wie bei einem grippalen Infekt, ist nicht ausreichend.“
Die ganze Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.


Tauchtauglichkeitsuntersuchung (TTU) für eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung

Bei jedem Tauchkursbeginn, bei der Teilnahme an Tauchgängen oder beim Check-in in Urlaubstauchbasen wird der Nachweis einer körperlichen Tauchtauglichkeit benötigt. Die ärztliche Untersuchung ist notwendig und sinnvoll, um gesundheitlich unbeschadet Tauchgänge durchzuführen und dient in erster Linie deiner eigenen Sicherheit und damit auch der deines Tauchpartners.

Die offiziellen Tauglichkeitszertifikate der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin) dürfen von allen Ärzten ausgestellt werden, die sich an die aktuellen Empfehlungen der Gesellschaft halten. Damit du weißt, wer das ist, gibt es eine Online-Datenbank mit diesen zertifizierten GTÜM-Ärzten, die fachkundig Tauchtauglichkeitsuntersuchungen durchführen. Hier findet Ihr auch unser Mitglied Dr. med. Helge Seifert aus Delmenhorst.

Das Untersuchungsintervall ist abhängig vom Lebensalter. Die beiden medizinischen Fachgesellschaften GTÜM und die GPS (Gesellschaft für pädiatrische Sportmedizin) sehen folgende Untersuchungsintervalle vor:

  • spätestens nach 1 Jahr, wenn du unter 18 Jahren alt bist
  • spätestens nach 3 Jahren, wenn du zwischen 18 und 40 Jahren alt bist
  • spätestens nach 1 Jahr, wenn du mindestens 40 Jahr alt bist

Solltest du innerhalb dieses Zeitintervals eine schwerer Erkrankung haben, so verliert die Tauchtauglichkeitbescheinigung ihre Gültigkeit und muss erneuert werden.